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INTERVIEW MIT TURNIERDIREKTOR BERND KÜHN

Erstellt am:

06.06.2018

Als Turnierdirektor und Geschäftsführer von KÜHN Sportconsulting organisiert und veranstaltet Bernd Kühn seit 2014 zusammen mit seinem Team den Budenzauber in der EmslandArena in Lingen. Zum Vorverkaufsstart sprachen wir mit ihm über das Teilnehmerfeld und das Austragungsdatum der 6. Auflage.

Hallo Bernd, am 12. Januar 2019 bekommen die Fußballfans wieder den Budenzauber in der EmslandArena zu sehen. Erstmalig dabei ist die Traditionsmannschaft des 1. FC Nürnberg. Wie kommt es zur Teilnahme der Franken im Emsland?

Bernd Kühn: Wir freuen uns sehr, dass Thomas Ziemer unsere Einladung ins Emsland angenommen hat. Die Clubberer haben uns in Berlin gleich bei der Premiere voll überzeugt und sogar den Titel gewonnen. Zudem haben sie mit Daniel Klewer den besten Torwart gestellt, mit Marek Mintal den überragenden Spieler, der zu Recht von den Teams zum besten Spieler gewählt wurde und auch die Torjägerkanone gewonnen hat. Den Ehrenpreis hat Dieter Eckstein erhalten. Also kurzum bei der Premiere hat der 1. FC Nürnberg alles abgeräumt was es zu gewinnen gibt.

Als Finalist des letzten Jahres ist der FC Schalke 04 wieder mit dabei. Was erwartest du zur 6. Auflage von den Knappen?

BK: Olaf Thon hat immer eine willensstarke Mannschaft auf der Platte die sich schon mehrfach beim Finale in Berlin stark geschlagen hat und auch bei der Players Party immer eine homogene Mannschaftsleistung abruft. Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr Eurofighter in Lingen begrüßen und uns auch an den Dribblings von Gerald Asamoah erfreuen können.

Die weiteren vier teilnehmenden Teams sind zur Zeit noch offen. Wann können wir hier mit einer Veröffentlichung rechnen?

BK: Wir werden bis zum Finale der Fußball-Weltmeisterschaft sicherlich alle Teams unter Dach und Fach haben und dann auch umgehend veröffentlichen.

Der Budenzauber Emsland findet 2019 erst eine Woche nach dem AOK Traditionsmasters statt. Wie kam es zu dieser Entscheidung und was bedeutet dies für die Qualifikation für den Budenzauber in der Max-Schmeling-Halle in Berlin?

BK: Das ist eine etwas längere Geschichte. Kurz zusammengefasst: die Fantastischen Vier haben das zweite Januarwochenende die Max-Schmeling-Halle in Berlin belegt, so dass wir das Finale vorverlegen mussten. Der Sieger des Budenzauber Emsland 2019 qualifiziert sich für die 11. Ausspielung des Berliner Turniers im Januar 2020. Die Teamführungen schätzen durchaus die Planungssicherheit, aber dennoch wäre es natürlich schöner, wenn wir die Ansetzungen hätten drehen können. Ich finde Hallenfußball gehört in die Winterpause der Bundesliga. Da wir aber auch auf die übertragende TV-Anstalt und die weiteren Veranstaltungen in unseren Hallen berücksichtigen müssen, haben wir ja schon mehrfach im November die Saison im Emsland eröffnet. Wir möchten allerdings den Fans aus dem Emsland mal wieder die Gelegenheit geben im Januar den Budenzauber zu genießen.

Und wie sehen eure weiteren Planungen für die Turnierserie aus?

Wir arbeiten derzeit intensiv an der Neuausrichtung des Westturniers und an der Premiere des Budenzaubers unterhalb des Weißwurstäquators. Selbstverständlich sind wir auch für die 10. Auflage des AOK Traditionsmasters in Berlin tätig. Zum Jubiläum spielen wir erstmals ein Zweitagesturnier aus.

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Die längste Zeit seiner Karriere verbrachte Delron Buckley (48) für den VfL Bochum. Als 16-jähriger wechselte der Südafrikaner 1995 ins Ruhrgebiet und blieb dem VfL bis 2004 treu. In seinen 195 Spielen für die Bochumer erzielte er 24 Tore. Im April 2000 wurde sein Tor gegen Kickers Offenbach zum Tor des Monats gewählt. In Deutschland war er außerdem für Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld, 1. FSV Mainz 05 und den Karlsruher SC am Ball. Für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes bestritt er 73 Spiele, schoss 10 Tore und vertrat sein Land bei den Weltmeisterschaften 1998 und 2002 sowie beim Afrika-Cup 2004.

Lieber Delron, wie kam es damals dazu, dass Du aus Südafrika ins Herz des Ruhrgebiets gewechselt bist?

Einer der Nationaltrainer aus Südafrika, Gordon Ingelson, hat mich entdeckt. Er hatte eine Verbindung zu Karl Ampft. Ich glaube, der war im Vorstand beim FC Schalke 04. Dann habe ich auch noch Probetraining bei Rot-Weiss Essen und dem VfL Bochum gemacht. Drei Tage vor Ablauf meines Visums durfte ich dann in der Amateurmannschaft von Bernard Dietz in Bochum vorspielen. Ich habe zwei Tore gemacht und dabei ein paar Spieler ausgedribbelt. Danach war Herr Dietz weg. Ich habe mich gewundert. Er war direkt in die Büros gelaufen und hat sich dafür eingesetzt, dass ich unbedingt bleiben muss. Danach bin ich neun Jahre in Bochum geblieben.

Ab welchem Alter hast Du den europäischen Fußball verfolgt und gab es da eher den Fokus auf die Premier League oder war die Bundesliga in Südafrika ähnlich populär?

Damals war die Bundesliga nicht im Fokus. Es wurde nur die Premier League gezeigt. Die Menschen waren Fans von Liverpool, Manchester United und Arsenal. Als ich in die Bundeliga kam, wurden dann einmal im Monat Spiele aus der Bundesliga gezeigt. Mittlerweile kann man die Bundesliga im TV sehen. Ich analysiere mittlerweile im südafrikanischen Fernsehen die Spiele. Das mache ich bereits seit fünf Jahren.

Als Spiertyp durch Deine hohe Geschwindigkeit, Wendigkeit und technischen Fertigkeiten bist Du bestens für den Hallenfußball gerüstet. Spielst Du gerne in der Halle und gibt es das auch am Kap der guten Hoffnung?

Wir spielen einmal die Woche fünf gegen fünf mit ex-Profis. Da geht es nur um Spaß. Erwartet nicht zu viel von mir am 3. Januar. Früher war ich schnell, heute bin ich schnell müde (lacht). Ich habe das Turnier im Fernsehen gesehen, das geht schon ganz schön ab.

Wer war für Deine Karriere der herausragende Trainer?

Ganz klar Klaus Toppmöller. Der hat mich hoch zu den Profis gezogen. Bernhard Dietz hat mir die Möglichkeit gegeben, zum VfL Bochum zu kommen. Als Fußballprofi hatte Toppi den größten Einfluss auf mich.

Spielst Du noch häufiger selbst oder bist Du nur noch als Trainer tätig?

Ich habe letzte Woche in Südafrika meinen Trainerschein gemacht.

Hast Du noch ein Faber-Regenbogentrikot vom VfL Bochum im Schrank?

Alle Trikots die ich getragen habe, sind bei mir zu Hause. Die sind in einer Tasche. Ich habe oft Trikots getauscht. U.a. mit Ze Roberto, Asamoah und Effenberg.

Du hast ein autobiographisches Buch geschrieben. Gibt es das Buch „My Life“ auch in deutscher Sprache?

Das gibt es nur in Englisch und kann auch nur in Südafrika gekauft werden. Ich wollte vielen Leuten helfen, mit dem was ich erlebt habe.

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